06.09.2010 | Redakteur: Florian Karlstetter

T-Systems hat seine Cloud-Infrastruktur ausgebaut und ist jetzt in der Lage insgesamt 10 Millionen SAPS (SAP Application Performance Standard) auszuliefern - dies entspricht rund zwei Drittel aller SAP-Transaktionen, die über das Unternehmen abgewickelt werden.
Mit der Erweiterung der Cloud-Infrastuktur zur Bereitstellung von Dynamic Services for SAP reagiert das Unternehmen auf die steigende Nachfrage nach Cloud-Lösungen. So ist der Dienstleister jetzt in der Lage, insgesamt 10 Millionen SAPS aus der Wolke zu liefern. Der SAPS-Index wird über ein Standard Application Benchmark von SAP ermittelt und macht die SAP-Leistungsfähigkeit von Systemen messbar. So zeigt SAPS an, wie viele Prozessschritte ein SAP-System pro Zeiteinheit verarbeitet.
Um sich ein besseres Bild von der Leistungsfähigkeit der Cloud-Infrastruktur machen zu können nennt der Dienstleister folgendes Beispiel: Die Deutsche Telekom setzt eine Lösung von T-Systems mit einer Kapazität von 166.000 SAPS ein. Damit ist das System in der Lage, täglich 1,5 Millionen Rechnungen einzubuchen, entsprechende Zahlungen abzuwickeln und knapp neun Milliarden Archivbelege zu verwalten.
„Beim Cloud Computing legen Unternehmen größten Wert auf Verfügbarkeit und Sicherheit. Darum setzen so viele unserer internationalen Kunden ganz gezielt auf unsere Lösungen aus hochsicheren Rechenzentren in Deutschland“, sagt Olaf Heyden, der für die Rechenzentren und Netze verantwortliche Geschäftsführer bei T-Systems.
Nach Angaben von T-Systems beziehen derzeit mehr als 100 Unternehmen ihre SAP-Anwendungen von T-Systems nach Bedarf aus dem Netz. Erst im Juli wurden die Cloud Services von T-Systems von SAP global zertifiziert.
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